Schulplatz mit alter Eiche im HerbstEichenhausen im SommerEichenhausen im WinterDorfsee

Sport News aus aller Welt


  • Die nicht abreißende Kritik an Mesut Özil in der Affäre um den Auftritt an der Seite des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan wird von Cem Özdemir erneut gerügt. Die Kritik am deutschen Nationalspieler habe mittlerweile "eindeutig rassistische" Züge angenommen, so der Grünen-Politiker.

    So ginge es bei der Debatte um etwas viel Größeres, die Abstammung der Spieler im Profi-Fußball in Deutschland im Allgemeinen, insbesondere von türkischen Spielern. "Das katastrophale Krisenmanagement des DFB infolge der Erdogan-Fotos hat Raum gelassen für Angriffe von rechts und die überwunden gehoffte Debatte, ob hier geborene Deutsch-Türken wirklich Teil unserer Gesellschaft sind oder für immer Ausländer bleiben. Das wirft uns um Jahre zurück", sagte Özdemir der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

    Debatte macht Bemühungen zunichte

    Özdemir fürchtet in diesem Zusammenhang auch eine PR-Kampagne des türkischen Verbandes, die deutsch-türkischen Jugendliche die Nationalmannschaft der Türkei schmackhaft machen könnte. Dies würde er sehr bedauern, gab der Politiker zu: "Ich habe immer dafür geworben, dass Jugendliche, die in Deutschland aufwachsen, die deutsche Nationalmannschaft als die ihre betrachten. Welche denn sonst?"

    Sollte Özil aus der Nationalmannschaft austreten, würde das ein "fatales Signal in Sachen Integration" senden. "Junge Deutsch-Türken bekämen den Eindruck, sie hätten keinen Platz in der deutschen Nationalmannschaft", sorgt sich Özdemir. Weiterhin würde dies der Türkei in die Hände spielen und Spaltungen in der Gesellschaft verstärken. 

    Özil hat sich bislang nicht zum Wirbel um seine Person geäußert. Der Druck auf den Spieler des FC Arsenal wächst, zuletzt wurde er von DFB-Präsident Reinhard Grindel und Teammanager Oliver Bierhoff in Frage gestellt.

    DFB sucht nach "Sündenbock"

    "Ich wundere mich darüber, wie die Spitze des DFB arbeitet. Es sieht so aus, als suchten sie nach dem erstbesten Sündenbock, um ihre Jobs zu retten", legte Özdemir nach. Der Grünen-Politiker attackierte erst vor Kurzem die DFB-Führung und forderte den Rücktritt von Grindel und Bierhoff.

    Verteidigt wird Özil unterdessen von zahlreichen Seiten: Kollegen wie Kerem Demirbay, Cacau,Patrick Owomoyela, Per Mertesacker, sowie Trainer Jürgen Klopp.

  • In der DFB-Zentrale in Frankfurt wird das WM-Desaster aufgearbeitet. Trainer Joachim Löw bespricht zwei Tage lang mit DFB-Präsident Reinhard Grindel, Manager Oliver Bierhoff und weiteren Mitgliedern der deutschen Nationalmannschaft sämtliche Probleme. 

    Die Entscheidung mit Joachim Löw in der Trainerposition unangetastet weiterzumachen, wird jedoch nicht von allen DFB-Mitgliedern unterstützt. So sagte Sachsens Verbands-Boss Hermann Winkler in der ARD: "Warum diese Vertragsverlängerung gemacht werden musste, erschließt sich uns nicht." Auch Brandenburgs Chef Siegfried Kirschen teilt diese Meinung. 

    Maulkorb für Mitarbeiter

    Nach diesen Aussagen verschickte der DFB nun eine spezielle Bitte: Die regionalen Chefs sollen zu den Themen Löw und Nationalmannschaft schweigen. Der Maulkorb sieht vor, nicht auf Medienanfragen zu reagieren und keine Stellungnahmen abzugeben, das berichtet die Bild-Zeitung. Es werde bei einer Konferenz der Verbandsvorsitzenden Gelegenheit geben, diese Themen zu diskutieren, hieß es in einem internen Schreiben.

  • Mischa Zverev hat seinen Erstrunden-K.o. in Wimbledon offenbar noch nicht verdaut.

    Im Achtelfinale des ATP-Turniers in Newport/Rhode Island musste sich der ältere Bruder von Deutschlands Spitzenspieler Alexander Zverev in seinem ersten Match nach der Enttäuschung von London dem Kanadier Vasek Pospisil mit 6:4, 3:6, 5:7 geschlagen geben und schied nach einem Erstrunden-Freilos erneut in seiner Auftaktbegegnung aus.

    Zverev war der einzige Deutsche im Teilnehmerfeld des Rasenturniers.

  • Viereinhalb Wochen vor dem ersten Pflichtspiel der Saison 2018/19 bestreitet Bundesligist VfL Wolfsburg sein viertes Vorbereitungsspiel.

    das Team von Trainer Bruno Labbadia trifft am Mittwoch in Barsinghausen auf den englischen Zweitligisten Norwich City. SPORT1 überträgt die Partie ab 17.55 Uhr LIVE im TV.

    Nach den Spielen gegen eine Veltins-Auswahl (8:1), den KSV Baunatal (7:0) und Lupo-Martini Wolfsburg (3:0) sind die "Canaries" der erste richtige Gradmesser für den VfL.

    Die Engländer bereiten sich noch bis 21. Juli in Marienfeld auf den Saisonstart vor. Am Dienstagabend unterlagen sie Zweitligist Union Berlin in einem Testspiel mit 1:2.

    Im Team des deutschen Trainers Daniel Farke stehen mit dem Ex-Wolfsburger Timm Klose, Moritz Leitner, Marco Stiepermann, Felix Passlack und Teemu Pukki zahlreiche in Deutschland bekannte Spieler. 

  • Seit Montag kämpfen die Stars der Zukunft bei der UEFA U19-Europameisterschaft in Finnland um den Titel - und SPORT1 ist live dabei.

    Die EM ist live auf SPORT1+ zu sehen, das Halbfinale und das Finale überträgt SPORT1 im Free-TV (Der Spielplan im Überblick).

    Am Donnerstag geht es mit den zweiten Spielen für jedes Team in der Gruppe A weiter. Zuerst kommt es zum skandinavischen Duell zwischen Finnland und Norwegen (ab 17.25 Uhr LIVE auf SPORT1+ und im LIVETICKER), anschließend duellieren sich Portugal und Italien (ab 19.25 Uhr LIVE auf SPORT1+ und im LIVETICKER).

    Insgesamt acht Teams sind in Seinäjoki und Vaasa am Start (Die Tabellen im Überblick).

    Die beiden besten Teams der Gruppen erreichen das Halbfinale.

    Das deutsche Team von Frank Kramer war in der Qualifikation dramatisch gescheitert, nachdem Norwegen gegen Schottland in der Schlussphase noch gepunktet hatte und dank des direkten Vergleichs vor Deutschland gelandet war.

    Gruppe A: Norwegen, Portugal, Finnland, Italien
    Gruppe B: Türkei, Ukraine, Frankreich, England

    Die bisherigen Ergebnisse:

    Gruppe A:

    Norwegen - Portugal 1:3
    Finnland - Italien 0:1

    Gruppe B:

    Türkei - England 2:3
    Frankreich - Ukraine 1:2

  • Vom 15. bis 22. Juli treffen sich die besten Beachvolleyball-Team Europas in den Niederlanden, um den EM-Titel auszuspielen. SPORT1 zeigt ausgewählte Spiele LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM.

    Jeweils 32 Teams bei den Damen und Herren kämpfen in Den Haag, Rotterdam, Apeldoorn und Utrecht um Europas Krone. Deutschlands Sandkönige werden dabei von vier Frauen-Duos und einem Männer-Team vertreten.

    Die Mannschaften im Hauptfeld spielen zunächst eine Gruppenphase, ehe die 24 besten Teams in der K.o.-Runde den Titel unter sich ausmachen. Bis zu den Viertelfinalspielen wird in allen vier Städten gespielt. Ab dem Halbfinale finden dann alle Partien in Den Haag statt.

    Insgesamt werden 100.000 Euro auf alle Duos ausgeschüttet, die Siegerteams erhalten davon jeweils 20.000 Euro und bekommen außerdem pro Athlet 250 Europa- und Weltranglistenpunkte.

    Deutsches Damen-Duo heißer Titelkandidat

    Heißestes Eisen im Feuer ist aus deutscher Sicht zweifelsohne das Team Chantal Laboureur und Julia Sude. Bei der EM 2017 in Lettland holten sich die beiden den dritten Platz und feierten den bis dahin größten Erfolg ihrer Karriere. Diesen toppten sie nur wenige Monate darauf mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft.

    Nach einer Niederlage zum Auftakt gewann das Duo aber ihr zweites Match. 

    Nicht mehr dabei sind dagegen die amtierenden Titelträger Nadja Glenzke und Julia Großner, die in der Zwischenzeit ihre aktive Laufbahn beendet haben.

    Mit Victoria Bieneck und Isabel Schneider sind auch die U23-Weltmeisterinnen von 2013 dabei. Alles andere als Außenseiterchancen dürften sich die beiden jedoch nicht ausrechnen. Allerdings gewannen sie ihr Auftaktspiel.

    Komplettiert werden die deutschen Damen von Karla Borger und der langjährigen Hallen-Nationalspielerin Margareta Kozuch sowie Kim Behrens und Sandra Ittlinger.

    Die Hoffnungen bei den Herren ruhen auf Philipp Arne Bergmann und Yannick Harms. Die Drittplatzierten der Deutschen Meisterschaft bestreiten in dieser Besetzung ihre erste EM. Das einzige deutsche Männer-Team steht nach zwei Niederlagen zum Auftakt vor dem Aus.

    Die Ergebnisse der deutschen Teams im Überblick

    Männer
    Montag, 16. Juli: Smedins/Smoilovics (Lettland) - Bergmann/Harms 2:1
    Dienstag, 17. Juli: Fijalek/Bryl (Polen) - Bergmann/Harms 2:1
    Donnerstag, 19. Juli: Rumsevicius/Kazdailis (Litauen) - Bergmann/Harms (12 Uhr)

    Frauen
    Dienstag, 17. Juli: Borger/Kozuch - Behrens/Ittlinger 2:0
                               Laboureur/Sude - Menegatti/Giombini (Italien) 1:2
                               Behrens/Ittlinger - Ulveseth/Lunde (Norwegen) 2:1
                               Borger/Kozuch - Ukolova/Birlova (Russland) 1:2
                               Bienack/Schneider - van Gestel/Wesselink (Niederlande) 2:0
                               Laboureur/Sude - Liliana/Elsa (Spanien) 2:0

    Mittwoch, 18. Juli: Bieneck/Schneider - Kravcenoka/Graudina (Lettland) (2:1)
                               Behrens/Ittlinger - Ukolova/Birlova (Russland) (2:0) 
                               Laboureur/Sude - Kolosinska/Kociolek (Polen) (kampflos) 
                               Borger/Kozuch - Ulveseth/Lunde (Norwegen) (2:0)
                               Bienack/Schneider - Lahti/Parkkinen (Finnland) (2:0)

    Donnerstag, 19. Juli: Borger/Kozuch - van Gestel/Wesselink (Niederlande) (14 Uhr)
                                   Laboureur/Sude - Lahti/Parkkinen (Finnland) (14 Uhr)

    Die Live-Spiele der Beachvolleyball-EM bei SPORT1

    20.07.2018 - 1. Viertelfinale der Frauen aus Den Haag ab 18.25 Uhr LIVE im TV auf SPORT1
    20.07.2018 - 2. Viertelfinale der Frauen aus Rotterdam ab 19.40 Uhr LIVE im TV auf SPORT1
    20.07.2018 - 3. Viertelfinale der Frauen aus Utrecht ab 20.30 Uhr im SPORT1 LIVESTREAM und LIVE im TV auf SPORT1
    20.07.2018 - 4. Viertelfinale der Frauen aus Apeldoorn ab 20.30 Uhr im SPORT1 LIVESTREAM

    21.07.2018 - 1. Viertelfinale der Männer aus Apeldoorn ab 15.55 Uhr im SPORT1 LIVESTREAM
    21.07.2018 - 3. Viertelfinale der Männer aus Utrecht ab 17.10 Uhr im SPORT1 LIVESTREAM
    21.07.2018 - 4. Viertelfinale der Männer aus Rotterdam ab 19.40 Uhr im SPORT1 LIVESTREAM

    22.07.2018 - Spiel um Platz 3 der Männer aus Den Haag ab 18.25 Uhr im SPORT1 LIVESTREAM

  • 21 Kehren, 14 Kilometer, ein Mythos: L'Alpe d'Huez. Zum Abschluss der Alpen-Trilogie packt die 105. Tour de France ihr Tafelsilber aus. Die 12. Etappe (ab 12.10 Uhr im LIVETICKER) mit Start in Bourg-Saint-Maurice endet nach 175,5 km auf der berühmt-berüchtigten Ski-Station.

    Hunderttausende Fans werden entlang der steilen Serpentinen für eine Stadionatmosphäre sorgen, wie sie im Radsport wohl einmalig ist. 

    Schmerzreiches Erlebnis für Fahrer

    Auch für die Fahrer ist der Aufstieg nach L'Alpe d'Huez, einem der vier "heiligen" Berge der Frankreich-Rundfahrt (neben Tourmalet, Galibier und Mont Ventoux), ein besonderes, wenn auch schmerzvolles Erlebnis.

    Der 13,8 km lange Anstieg ist im Schnitt 8,1 Prozent steil. Das allein reicht für brennende Oberschenkel, angesichts des vorherigen Parcours ist das Finale umso gefürchteter.

    Der Weg hinauf nach L'Alpe d'Huez ist am Donnerstag nur einer von zwei Anstiegen der Ehrenkategorie. Zwischen Col de la Madeleine (25,3 km/6,2 Prozent) und Col de la Croix de Fer (29/5,2) geht es zudem über die Lacets de Montvernier (3,4/8,2/2. Kategorie), eine Art "Mini-L'Alpe d'Huez".

    L'Alpe d'Huez zum 30. Mal Ettapenort

    Insgesamt wird etwa 70 km lang geklettert, neben dem Pyrenäen-Sprint in der Schlusswoche verdient sich die 12. Etappe so den Ruf als "Königsetappe".

    L'Alpe d'Huez ist bereits zum 30. Mal Etappenort der Tour.

    Die Liste der Sieger ist lang und reich an Berühmtheiten wie Fausto Coppi, Bernard Hinault oder Marco Pantani. Auch Dopingsünder Lance Armstrong triumphierte hier zweimal - unter bekannten Voraussetzungen. Zuletzt siegte dreimal in Folge ein französischer Fahrer. 2018 dürfte Romain Bardet die größten Chancen der Gastgeber besitzen.

  • Dass sich der englische Fußball im Aufwind befindet, wurde bei der WM in Russland deutlich. Mit einer blutjungen Mannschaft erreichten die Three Lions das Halbfinale und scheiterten dort unglücklich an Kroatien.

    Trotz des verlorenen Spiels um Platz 3 gegen Belgien fuhr England erhobenen Hauptes nach Hause und erntete in der Presse überwiegend Lobeshymnen.

    Von ungetrübter Vorfreude auf die anstehende Premier-League-Saison kann aber trotz der beachtlichen Performance des Nationalteams keine Rede sein. Dabei ist der Grund für die schlechte Stimmung hausgemacht und hat mit zwei Terminierungen zu tun: Dem Premier-League-Start und dem Ende des Transferfensters.

    Wagner versteht Mourinhos Ärger

    Die Ansetzung des 1. Spieltages auf den 9. August sorgt schon jetzt für Sorgenfalten bei den Trainern. Durch den späten Urlaubsbeginn vieler WM-Teilnehmer ist die Gefahr groß, dass Harry Kane, Romelu Lukaku und Co. zum Saisonstart nicht fit werden.

    ManUnited-Coach Jose Mourinho kanzelte den frühen Termin bereits öffentlich ab und kündigte an, die Russland-Rückkehrer erst nach zwei oder drei Spieltagen einzusetzen.

    Dass bei Huddersfield Town mit vier WM-Teilnehmern vergleichsweise wenige Profis spät ins Mannschaftstraining einsteigen, macht es für den deutschen Coach David Wagner einfacher - er sieht jedoch das Problem bei Manchester United und Co.   

    "Ich kann Mourinho absolut verstehen, allerdings haben dieses Problem im Prinzip alle Top-Klubs in der Premier League", erklärt Wagner bei SPORT1. "Diese Vereine hatten alle fünf bis zehn Abstellungen bis kurz vor Schluss des Turniers gehabt. Dementsprechend ist das schon ein Kritikpunkt, über den sich Mourinho aufregt und den ich nachvollziehen kann."

    Der zweite Punkt setzt dagegen die Klubmanager in Zugzwang. Bislang war es so: Die Top-Ligen in England, Spanien, Italien und Frankreich schlossen das Transferfenster nahezu gleichzeitig und garantierten damit zumindest in diesem Punkt eine Chancengleichheit.

    Frühes Transferende - Fluch und Segen 

    Damit ist es nun vorbei - zum Nachteil der Premier League. Denn die englische Eliteliga hat sich eine Art Selbstbeschränkung auferlegt und das Ende des aktuellen Transferfensters um drei Wochen vorverlegt.

    Hintergrund: Um die Planungen vor Beginn der neuen Premier-League-Saison abgeschlossen zu haben, hatten die Liga-Manager dem Fanwunsch entsprochen, den Schluss-Gong auf den 9. August zu legen.

    Für Wagner prinzipiell eine gute Sache. "Der gute Ansatz bei der frühen Schließung ist, dass es keinerlei Wettbewerbsverzerrung geben kann. Das heißt, alle gehen mit dem Kader in die Saison, mit dem sie auch bis zum Winter-Transferfenster spielen werden." 

    Klar ist aber auch: Die Klubs sind schon vor dem Ligastart zwischen Manchester United und Leicester City mit den Planungen durch und können nicht mehr reagieren.

    Dass sich die Premier League damit selbst in Bedrängnis bringt, liegt auf der Hand. Denn die Zeit zwischen dem WM-Ende und dem Transferschluss, wenn der Transfermarkt also so richtig brummt, beträgt auf der Insel nur noch dreieinhalb Wochen.

    Mondpreise für wechselwillige Stars?

    Wagner ist sicher: "Der Markt in England wird, wie in der Vergangenheit recht häufig, erst spät ins Rollen kommt. Das fängt für mich gefühlt gerade erst an. Das wird sich dann noch mehr zuziehen, weil man drei Wochen weniger hat."

    Die Folge: Durch die kürzere Zeit dürften die Preise der ausländischen Stars weiter ansteigen.

    Erschwerend kommt hinzu, dass die anderen europäischen Ligen (noch) nicht mitmachen. Lediglich die italienische Serie A verkürzte das Sommer-Fenster um zwei Wochen, hier ist die Deadline für den 18. August terminiert.

    In Spanien, Deutschland und Frankreich haben die Vereine wie bisher Zeit bis zum 31. August, ihre Transfers abzuwickeln. Damit können sie in aller Ruhe das Ende des Transfensters in England abwarten, um dann die Premier League nach wechselwilligen Spielern abzugrasen.

    "Ich kann verstehen, dass die Bundesliga spekuliert, dass beim geschlossenen Transferfenster der deutsche Markt für die Spieler, die noch nirgendwo untergekommen sind, attraktiv werden kann", sagt Wagner. 

    Und Mourinho? Der bleibt in diesem Punkt gelassen. Es sei zwar ein Wettbewerbsnachteil, sagt der United-Trainer. "Doch die Premier League ist stark genug, diesen wegzustecken."