Schulplatz mit alter Eiche im HerbstEichenhausen im SommerEichenhausen im WinterDorfsee

Im "Lexicon" heißt es über Eichenhausen ...



... „Fürstlich Würzburgisch Kirchdörfchen mit einem dem Hause Sachsen-Coburg-Meiningen mann lehenbaren schönen Schloße und Rittergute;- liegt zwei Stunden (zu Fuß) östlich von Neustadt an der Saale.
Außer der im Schloßbezirke angebrachten Indenwohnung (worin auch zwei christliche Familien ihr Obdach haben) besteht das Dörfchen aus 52 Bauernhäusern und zweien eingänigen schlechten Mühlen.
Der Würzburgischen Nachbarn sind 48, und der jetzt gräflich Sodenischen Schutzverwandtenhaushaltungen 12, nämlich 10 jüdische und 2 christliche. Jene zählen 46 und diese 4 Seelen. Rechnet man dazu 195 Seelen die Würzburgische Untertanen sind, so hat das Dorf im Ganzen 245 Seelen.“ Über das genaue Alter des Dorfes gibt es keine zweifelsfreien Aufzeichnungen. So heißt es dort weiter: „Das Alter desselben kann man daraus abnehmen, dass es bereits im Jahre 822 von drei edlen Frauen dem Kloster Neustadt am Main geschenkt worden ist.
Im „Lexicon“ wird Eichenhausen weiter beschrieben: „ Im Jahre 1144 übergab Bischof Emmerich zu Würzburg dem Hennenbergischen Kloster Bebra nebst mehreren Gütern den Novalzehenden zu Eichenhausen; - Gruner Opuse Teil II, P.289 – Die zum Amts- und Zentbezirke Sulzfeld oder Wildberg gehörigen Würzburgischen Einwohner von Eichenhausen haben auf ihre kleinen, meistens aus fruchtbarem Lehmboden bestehende Feldmarkung hauptsächlich Korn und Gersten und etwas wenigen Weizen und Weinbau. Der Wiesen sind wenige. Beträchtlich ist der Obstbau. Die Gemeinde hat schönes Bau- und Brennholz, wovon sie dann und wann auch an Auswärtige etwas verkaufen kann.

 

Quelle: Elmar Pfister, Eichenhausen